It’s Christmas – Gold Edition

Es ist mir eine große Freude, dass ich mein Weihnachtsalbum noch einmal erweitern durfte, diesmal um Gedichte und Geschichten, die für mich zu Weihnachten dazugehören wie die Kerzen am Christbaum. Da ist natürlich zuallererst die Weihnachtgeschichte aus dem Lukas-Evangelium, die an Heiligabend nicht nur in den Kirchen, sondern auch in vielen Familien gelesen wird. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich viele große Dichter mit dem Wunder der Weihnacht befasst, und so konnten wir hier eine ganze Reihe herrlicher Gedichte versammeln, von Goethe und Claudius über Mörike und Eichendorff bis zu Storm und Rilke.

Im 20. Jahrhundert behandelte man das Thema dann mitunter mit leiser Ironie, wie die Texte von Kästner und Ringelnatz zeigen. Doch letztlich geht es auch ihnen darum, uns an den eigentlichen Sinn von Weihnachten zu erinnern: Dass wir nicht alleine sind auf der Welt und am Fest der Liebe auch an die denken sollten, denen es nicht so gut geht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, wo und mit wem Sie es auch feiern mögen.

„It’s Christmas – Gold Edition“: Dieses Album mit 50 Liedern, einer Bonus CD mit Geschichten und Gedichten und einem Booklet mit persönlichen Fotos und Weihnachtsrezepten ist ab sofort in Deutschland, Österreich, Frankreich und in der Schweiz erhältlich.

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„Einsame Klasse“: Peter Grimes in München

Die Wiederaufnahme von Stefans Herheims Inszenierung von Peter Grimes an der Bayerischen Staatsoper war ein großer Erfolg. Solisten, Chor, Orchester und Dirigent wurden vom Publikum stürmisch gefeiert. "Einsame Klasse", lautete die Headline in der Süddeutschen Zeitung, "Mit Jonas Kaufmann in der Titelrolle wird 'Peter Grimes' zur Sternstunde an der Staatsoper."

Im Forum Klassik begeistet steht zu lesen: "Dass Kaufmann in seinem Fach das Nonplusultra ist, zeigte er an diesem Abend erneut. Die Rolle – Britten schrieb sie einst seinem Lebensgefährten Peter Pears auf den Leib – ist strapazierend und stimmlich im Heldentenor-Fach angelegt. Kaufmann singt, wenn es darauf ankommt, in den großen Chorszenen stark und souverän gegen die Dorfgemeinschaft an, zeigt aber auch stimmlich in den so herrlich innigen, an die Pianissimo-Grenze gehenden Stellen die große Farbpalette seiner Stimme. Nicht minder überzeugt sein Schauspiel. Er ist nicht nur ein begnadeter Darsteller der großen Helden und Liebhaber, sondern auch des verzweifelten Anti-Helden."