Tosca: Opéra Paris

Liebe Freunde,
durch ein Missgeschick bin ich leider gezwungen, eine kleine Pause einzulegen: vor ein paar Tagen hatte ich mich beim Essen derart verschluckt, dass ich mich nur durch heftiges Husten von der Atemnot befreien konnte. Leider war dieses „Freihusten“ nicht gut für meine Stimme. Glücklicherweise wurde die Irritation schnell entdeckt, daher gehen wir davon aus, dass sich meine Stimme bald erholt. Trotzdem werden wir wohl zur Sicherheit einen Teil der „Tosca“ Vorstellungen in Paris absagen müssen.
Ich halte Sie auf dem Laufenden,
Jonas Kaufmann

"Carmen" an der Staatsoper Hamburg

"Kaufmann stattete seinen traurigen Helden mit vielen dynamischen und farblichen Schichten aus. Da gab es in der berühmten Blumenarie spannungsvolle Pianotöne voller Zärtlichkeit, da strahlte die heldische Höhe am Schluss im letzten beschwörenden Bitten an Carmen, ihn doch nicht zu verlassen. Und zwar mit Kraft, ohne unangenehme Schärfe."

Elisabeth Richter, Hamburger Abendblatt, 17.04.2019


Fotos: Christine Cerletti

"Jonas Kaufmann beherrscht immer noch besonders die leisen Töne wie kaum ein anderer in seinem Metier. Bei den ersten Auftritten, sei es im Duett mit Micaela, wo seine perfekt geführte Stimme auf die Klänge der reinsten Liebe trifft (großartig an diesem Abend Ruzan Mantashyan als Micaela), als auch bei der Blumenarie wird es deutlich, wie er mit allen Möglichkeiten seiner Stimmkunst mühelos spielt und variiert. Zum Finale entfaltete Kaufmann seine ganze Kunst des Pianosingens. Dieser Don José wirkt wie ein flüsterndes Ungeheuer. Es berührte tief, als er Clémentine Margaines Körper umfasste: ein vor Eifersucht wahnsinnig gewordener rasender Mörder zeigte Zartheit."

Patrik Klein, IOCO, 19.04.2019


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